Deutsch 2265
Mein Blog über Musik, Märchen und Film

Der goldene Schlüssel

Zur Winterzeit, als einmal ein tiefer Schnee lag, mußte ein armer Junge hinausgehen und Holz auf einem Schlitten holen.  Wie er es nun zusammengesucht und aufgeladen hatte, wollte er, weil er so erfroren war, noch nicht nach Haus gehen, sondern erst Feuer anmachen und sich ein bißchen wärmen.  Da scharrte er den Schnee weg, und wie er so den Erdboden aufräumte, fand er einen kleinen goldenen Schlüssel.  Nun glaubte er, wo der Schlüssel wäre, müßte auch das Schloß dazu sein, grub in der Erde und fand ein eisernes Kästchen

„Wenn der Schlüssel nur paßt!“ dachte er.  „Es sind gewiß kostbare Sachen in dem Kätschen.“  Er suchte, aber es war kein Schlüsselloch da, endlich entdeckte er eins, aber so klein, daß man es kaum segen konnte.  Er probierte, und der Schlüssel paßte glücklich.  Da drehte er einmal herum, und fand ein goldenes Buch.   „Wie Wird Man Reich“ hiess es.

Das kind nahm das Buch nach Hause, und dreimal las er es.

Dann verfasste der Junge selbst viele Bücher.

Viele Leute kauften seine Bücher.  Sie kauften auch seine Ideen.  Der Junge, jetzt ein Mann, begründete eine Religion.  Der Mann benannte es „Scienceography“.  Er machte viel Geld, und niemals wurde ihm wieder kalt.

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